Die größten Schwierigkeiten liegen da, wo wir sie suchen.

durchgängige Übelkeit und nächtlicher Schlafentzug

Liebes Tagebuch, ich glaube ich bin total gestört. Anstatt die letzte Nacht zum Schlafen zu nutzen, habe ich meinen Kleiderschrank ausgemistet, alle Sommerkleider nochmal durchgewaschen und dann eingemottet in die Garage geschleppt, meine Winterkleider ausgepackt, alle durchgewaschen und getrocknet und einsortiert in den Schrank, dazu ein Lavendelstrauss. Ich habe ja erzählt, dass ich auf die Hohkoenigsbourg gegangen bin. Es war wirklich nett, mit dem bitteren Beigeschmack meiner Mutter an meiner Seite. erstens durfte ich mich, wie immer, fremdschämen. Ich habe nichts dagegen wenn Menschen ihren eigenen Stil haben, aber wenn man dabei heruntergekommen und ungepflegt aussieht, ist das für mich sehr schlimm, nebendran zu stehen und von anderen Leuten als dazugehörig betrachtet zu werden. Für mich ist Ordnung und ein gepflegtes Äußeres extrem wichtig. Bitte stellt euch mir nicht vor wie eine überschminkte blondierte Tussi vor. Ich schminke mich, aber nicht übermäßig, ich versuche eher die Vorteile meines Gesichts (es gibt zwar keine, aber Einbildung ist auch eine Bildung) ein bisschen zu betonen und die Nachteile ( eig. alles) zu vertuschen.. Außerdem wie ihr vielleicht schon im Essenstagebuch (Kategorie) gelesen habt, habe ich mich gestern und heute, da meine Großeltern nicht da sind,hauptsächlich von Junkfood und Süßem ernährt. Ich gehe auf keine Waage und vermeide es so genau auf meinen Körper zu schauen und wie fett ich geworden bin. Ich bin verzweifelt & hässlich, aber das war ich schon immer. Ich würde jetzt gerade kein Problem damit haben, tot zu sein, was nicht heißt ich bringe mich jetzt um. Dafür habe ich viel zu große Angst vor den Begleiterscheinungen des Sterbens, zum Beispiel den Schmerzen. Mein Leben ist dunkel. Ich habe vergessen, wie man sich in der Dunkelheit vorantastet um das Ende des Tunnels zu erreichen. Ich labe mich in der Dunkelheit, mache es zu meinem neuen Gefühl von Geborgenheit. Denn was anderes kenne ich nicht, kannte ich nie. Ich fühle mich im Traurig sein und in der Dunkelheit wohler, als im Glücklichsein. Zumindest stelle ich mir das gerade vor. Ich weiß nicht, ich bin zu müde um wirklich darüber nachzudenken. Ich hatte vor Diät zu machen und jetzt sitze ich hier, das Fett hängt an mir herunter wie die Haut einer Bulldogge. jetzt wiege ich bestimmt wieder 54 Kilo. Außerdem fällt wahrscheinlich nicht nur mir auf, wie unkonsequent ich diesen Blog verfolge. Das ist ei guter Spiegel auf meine allg. Einstellung auf mein derzeitiges Leben. Erbärmlich, nicht?

5.10.14 01:23

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